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ELEKTRISCHE GERÄTEDie elektrische Spannung in China beträgt 220V. Einfache Stecker ohne Schutzkontakt, wie z.B. von Rasierapparaten, passen oft, aber nicht immer. Dann braucht man einen Adapter für die zweifachen bzw. dreifachen Flachstecker.
IMPFUNGEN
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz bei Reisen in die Volksrepublik China: Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein, außerdem ist saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten die Impfung gegen Japanenzephalitis mäglich.
Medizinische Hinweise des Auswärtigen Amts
fit for travel Gesundheitshinweise
STRASSENHÄNDLER
Straßenhändler findet man überall in China:
Essen: Wir haben oft bei Straßenhändlern gegessen. Die Gerichte sind einfach und billig und wir hatten danach nie Probleme.
Antiquitäten : Alle Antiquitäten, die sie von Straßenhändlern angeboten bekommen sind falsch. Wenn man ein wenig handelt, muß man jedoch auch nur den Preis für eine Fälschung bezahlen.
Hotel und Reiseangebote: Vor Bahnhöfen bekommt man immer Angebote für Hotels und Rundfahrten. Häufig sind es ältere Frauen, die sich durch diese Angebote ein Zubrot verdienen. Vorsicht ist angebracht, aber oft sind diese Angebote durchaus seriös. Ein positives Beispiel sei hier kurz erzählt: Wir kamen von Taiyuan mit dem Zug in Xian an und wurden prompt von einem jungen Mann angesprochen der Touren in die Umgebung vermittelt. Wir buchten eine günstige Tour, die dann auch zu unserer Zufriedenheit stattfand. Einen Tag später wollten wir mit dem Zug von Xian nach Shanghai weiterreisen. Für den Nachtzug den wir nehmen wollten gab es jedoch am Schalter keine Tickets mehr. Wir hatten die Wahl einen Tag länger in Xian zu bleiben oder zu fliegen. Um die Flugpreise in Erfahrung zu bringen riefen wir wieder den Reisevermittler an. Statt uns ein Flugticket anzubieten, bot er sich an uns Zugtickets zu besorgen, was ihm auch gelang. Wir bekamen Schlafwagenplätze in dem ausgebuchten Zug. Provision für den Vermittler ca. 15 Prozent.
TAXIS
Man solte nur mit offiziell zugelassenen Taxis fahren. Diese erkennen man am Taxometer und an einer gut sichtbar angebrachten Lizenz mit Lichtbild des Fahrers. Taxis kann man durch Handzeichen anhalten. Die Fahrer sind in der Regel ehrlich, man sollte aber trotzdem darauf achten, dass der Taxometer eingeschaltet wird. Für die ersten Kilometer gilt ein Grundpreis, dann zähen die Kilometer. Der Kilometerpreis ist normalerweise am Taxi angeschrieben.
VISAWer nach China reisen möchte braucht ein Visum. Das Visum erteilen die Diplomatischen Vertretungen der VR China. Meist übernimmt der Reiseveranstalter die Beschaffung, man kann dies jedoch auch selbst erledigen. Dazu sind folgende Papiere vorzulegen:
- Orginalreisepaß, der noch mindestens 6 Monate Gültigkeit hat.
- ein ausgefülltes Antragsformular plus Lichtbild
- die Visumgebühr
Hier finden sie einige Links zu Visa und Einreisebestimmungen:
Botschaft der
V. R. China in Deutschland
Botschaft der V.R. China
in der Schweiz
Botschaft der V.R. China
in Österreich
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige vom auswärtigen Amt
Reiseinformationen zu Hongkong, Macau und Taiwan vom auswärtigen Amt
Das Fremdenverkehrsamt der
Volksrepublik China
Homepage des deutschen Generalkonsulats in Kanton wichtig z.B. wenn der Pass in China verloren geht
Deutsche Botschaft und Generalkonsulate in China
REISEN MIT DEM ZUG
Im Zug lernt man Land und Leute besser kennen als im Flugzeug. Tickets gibt es in Reisebüros und an den Bahnhöfen. Für Ausländer gibt es spezielle Schalter. Die erste und zweite Klasse nennt sich in China weich und hart. Sinnvoll ist es auf jeden Fall die Kategorie Weichsitzen bzw. Weichliegen zu wählen. Am Bahnhof angekommen wird das Gepäck oft geröntgt, danach begibt man sich nicht zum Gleis sondern in den Warteraum. Jedem Zug ist dabei ein Warteraum zugewiesen, manchmal gibt es auch separate Warteräume für die erste und zweite Klasse. Erst wenn der Zug am Gleis steht, darf man den Warteraum verlassen und geht zu den Gleisen. Obwohl es immer Platzkarten gibt, sollte man bei der dann einsetzenden Drängelei ruhig mitmachen. Wer wartet bis alle anderen eingestiegen sind findet nur noch belegte Gepäcknetze vor.
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